
EXPERIENCE
AFTER THE
Über das, was nach einem Besuch geblieben ist.
Von Lehrkräften, Schulsozialarbeit und Schulleitungen aus vielen Jahren gemeinsamer Arbeit.
DR. MED. HOLGER CURTH
NORDENHAM
Ich habe Daniel in einem gesundheitlich sehr herausfordernden Zeitraum begleitet. Im Herbst 2016 kam Daniel in meine Praxis und litt unter Fatigue, einem Schmerzsyndrom und neurologischen Beeinträchtigungen. Nach einer Labor-Untersuchung wurde eine Borrelien-Infektion nachgewiesen, charakterisiert durch die sogenannte Serokonversion, also das Auftreten von Antikörpern im Blut. Nach eingehender Betrachtung und weiteren Vorschlägen von Kollegen, gab es verschiedene Möglichkeiten, die diagnostizierte Lyme-Borreliose zu behandeln. Daniel wurde für einen längeren Zeitraum arbeitsunfähig und litt unter starken Beeinträchtigungen. Trotz dessen lehnte er alle vorgeschlagenen Therapiemöglichkeiten ab. Natürlich habe ich ihm meine ärztliche Unterstützung weiterhin zugesichert. Daniel hat für sich einen außergewöhnlichen Weg gefunden, um seiner gesundheitlichen Herausforderung begegnen. Während dieser Zeit bin ich mit ihm in Kontakt geblieben und durfte erleben, wie er nach einem Jahr sein „normales“ Leben zurückgewonnen hatte und er „symptomfrei“ war. Auch für mich als Mediziner war dies eine besondere Erfahrung. Dr. med. Holger Curth, Facharzt für Innere Medizin
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LADEMANN REALSCHULE
HELMSTEDT
Dein Programm hat mich total geflasht. Ich hatte nie gedacht, dass ein Coaching mit einer Klasse dies schafft. Dein Programm enthielt von Comedy, über Tragik, über emotionale Höhepunkte bis hin zu existenziellen Fragen und Gedanken alles was man sich vorstellen konnte. Du hast die Schüler total abgeholt und vorallem auch mich als Lehrer und Menschen. Normalerweise sind diese Teamtrainings in der Schule ein Tag, an dem man mal was anders macht als Unterricht und dann war es das dann auch. Aber, dass du es geschafft hast, mich und ich denke auch viele der Kinder zu bewegen, zu berühren und zu inspirieren, das war krass. Du hast es geschafft, dass man auch als Lehrer mal wieder seinen Blick weg von den typischen Schuldenken über die Kinder, auf die wichtigen Dinge des Lebens wenden kann. Du merkst ich bin voll des Lobes. Ich wünsche dir für alle deine weiteren Projekte und Dinge in deinem Leben alles Gute, für deine Famile und auch alle deine Wünsche und Träume. Christoph Heumann, Klassenlehrer Klasse 9
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ARNESBOKEN GRUND- UND GEMEINSCHAFTSSCHULE
AHRENSBÖK
Das Motto:„Always belive in youself“ – das kann ich nur bestätigen! Was für ein erlebnisreicher Tag für uns alle! Als Schulsozialarbeiterin verlasse ich mich auf mein „Bauchgefühl“ – und auch diesmal war es richtig den Workshop für unsere Schülerinnen und Schüler anzubieten. Von Anfang an fühlten sich alle Schülerinnen und Schüler auf Augenhöhe direkt angesprochen. Daniel ist sehr sympathisch, witzig und ernsthaft passend in entsprechenden Situationen. Die vielfältigen, verschiedenen Methoden, wie Einzel- und Gruppenarbeiten, abwechselnd mit Erzählungen von seiner Lebensgeschichte, unterstützend von manchmal „peinlichen“ Fotos aus der Kindheit / Jugendalter, begleitende Musik passend zur Situation und Gefühlen, die das Thema gerade ist, haben den Schullalltag zum unvergesslichen Tag gemacht. Sein Lebensmotto - Botschaft an die Jugendliche: "sei so wie du bist - einzigartig, besonders, toll, einfach gut, träume und mach deine Träume wahr - fange jetzt an, gib nicht auf, nimm Hilfe an, arbeite hart - es lohnt sich- weil du was Besonderes bist“. Es wurde viel gelacht, auch die Tränen liefen runter. Erstaunlich, wie die Jugendlichen so einfach, spontan und freiwillig mitgearbeitet haben. Ebenso die Rückmeldung der Eltern – „wenn meine Tochter mir sagt, dass sie begeistert war – das ist echt selten“. Daniel – noch mal vielen herzlichen Dank und bis zum nächsten Mal! Barbara Wasilewska, Schulsozialarbeiterin
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SCHULE AM SIEL
NORDENHAM
Vor einigen Wochen sind die drei Klassen unserer Abschlussstufe einer Förderschule GE (insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren) in den Genuss von Daniels Workshop gekommen und noch immer ist dieser für sie besondere Tag mit vielen positiven Erinnerungen und Gefühlen verknüpft. Durch seine Art der Sprache und Ansprache gelang es Daniel, in kurzer Zeit eine Bindung zu den Schülerinnen und Schülern aufzubauen und durch die Illustration seines besondern, schwierigen Lebensweges viele Identifikationspunkte bei seinem jungen Publikum anzusprechen. Thematisiert wurden u.a. Migrationshintergrund, Scheidung der Eltern, alleinerziehende Mutter, das Gefühl, sich verloren zu fühlen, Alkohol, Gewalt, Mobbing (sowohl als Opfer als auch als Täter), Schulversagen, falsche Freunde oder Statussymbole. Daniel schaffte es durch seine Form der Kommunikation bei den Schülerinnen und Schülern innere Bilder aufzubauen, vielfältige Emotionen auszulösen und das eigene Leben und die eigenen Werte zu benennen und zu reflektieren. Seine wertschätzende und wertfreie Ansprache ermöglicht ein positives Erleben der Besonderheiten unserer Schülerinnen und Schüler und zielt auf die Stärkung ihres Selbstwertes ab. Ergänzend zu unseren Unterrichtsinhalten gelang unseren Schülerinnen und Schülern wirklich Wichtiges in einem, ihrem Leben zu erkennen und das es vorallem Dinge sind, die man sich nicht kaufen aber bekommen und geben kann; wie Liebe, Akzeptanz oder Sicherheit. Ein großer Teil der Schülerschaft erlebte Daniel durch seine Art der Kommunikation und Wertschätzung auf Instagram vor und nach der Veranstaltung als positives Beispiel für die Nutzung von Social Media. Viele unserer Schülerinnen und Schüler möchten sein kostenloses Nachmittagsangebot Ethictrain besuchen und freuen schon sehr darauf. S. Wolf, Klassenlehrerin Schule Am Siel, Förderschule GE und ESE
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OBERSCHULE RODENKIRCHEN
RODENKIRCHEN
Es dauert keine fünf Minuten, da hat Daniel alle in den Bann gezogen. Er gestaltet seinen Bericht mit kleinen Anekdoten und würzt ihn mit Humor. Das ist gut, denn die Geschichte selbst ist harter Tobak, der erst einmal für große Augen sorgt. Die Stille im Raum - sehr ungewöhnlich für die 8a - dehnt sich ins Uferlose. Alle Kids hängen dem Redner an den Lippen, nur vereinzelt fällt mal ein Kommentar oder erklingt gedämpftes Gelächter. Der Coach spricht die Sprache der Jugendlichen. Er redet auf eine Art, die Einlass in ihre Köpfe findet und wirkt dadurch glaubwürdig. Ich verstehe euch, scheint seine implizierte Botschaft zu sein. Manchmal ist das Leben ziemlich hässlich zu einem und manchmal ist man selbst ziemlich hässlich zu anderen Menschen. Die Betroffenheit, die Daniel auslöst, schwebt wie Nebel im Raum. Nicht nur, weil seine Erlebnisse Mitgefühl wecken. Sondern weil nicht Wenige ihre eigene Situation vor Augen sehen. Sich vielleicht an Momente erinnern, in denen sie Mobbing-Erfahrungen gesammelt oder sich durch eine Null-Bock-Phase selbst geschadet haben. Es ist ziemlich schwer, eine Gruppe voller Pubertierender eine Stunde lang ohne jegliche Störung zum Zuhören zu bewegen. Daniel hat das sogar achtzig Minuten lang geschafft. (...) Nach der Stunde bedanken sich vier Mädchen explizit für den eindringlichen Bericht. Andere Schüler erzählen, dass sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Viel Gefühl hängt im Raum. Niemand macht blöde Scherze oder benimmt sich daneben. Die Geschichte wirkt nach. Eine spätere Evaluation ergibt: Die Kids sind ergriffen. Sie fühlen sich verstanden und auf eine ungewöhnliche Art geborgen.Und das alles nur durch ein Gespräch. Daniel leistet wunderbare Arbeit in den Schulen. Er bringt die Kids zum Nachdenken und auch dazu, selbst einmal die Perspektive zu wechseln. Er spricht Probleme an und nimmt auch bei Tabus kein Blatt vor den Mund. Alles an ihm wirkt unangestrengt und authentisch. Er fängt das auf, was Schulen allein nicht mehr schaffen angesichts der riesigen Schwemme an psychischen und sozialen Problemen, die Kids heutzutage mitbringen. Er ist ein Leuchtturm für Kinder, die sich unverstanden, benachteiligt oder verloren fühlen. (...) Katharina Linder, Klassenlehrerin Klasse 8
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OBERSCHULE KURT-SCHUMACHER-ALLEE
BREMEN
Die Schülerinnen und Schüler haben die lebhaften Erzählungen von Daniel El Khatib verschlungen. In seinem Vortrag über seine Vita wurden sie mit eingebunden und haben eine Rückmeldung zu ihrem Wirken nach außen hin erhalten. Die vielen biographischen Bezüge konnten die Schülerinnen und Schüler nutzen, um sich selbst auch damit zu identifizieren, dass sie mit ihren Schicksalsschlägen nicht alleine sind. Darüber hinaus konnten sie aus dem Impulsvortrag wieder neue Hoffnung fassen. Die dabei verwendete Jugendsprache ist aus Lehrersicht vielleicht nicht immer leicht zu ertragen gewesen, traf bei den Schülerinnen und Schülern aber den Nerv der Zeit. Der Vormittag ging aus Sicht der Schülerinnen und Schüler viel zu schnell vorbei. Der Impulsvortrag war auf diese Weise dennoch ein Anlass ihre Lage neu zu überdenken und gibt den Schülerinnen und Schülern einen Ansatzpunkt für die weitere Zukunft. Norman Beyer, Jahrgangsleitung 9
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PADDSTOCK SCHULE BRAKE
BRAKE/OVELGÖNNE
Die Stärkung des Selbstvertrauens ist die entscheidende emotionale Brücke für eine positive Entwicklung der Persönlichkeit und zentraler Inhalt der Workshops, die Daniel anbietet. (...) Die Schülerinnen und Schüler, die die Förderschule Paddstock-Schule besuchen hatten häufig Lebensbedingungen, die den Weg zu einer positiven Persönlichkeitsentwicklung blockierten. In der Folge stellten sich so massive Probleme bei dem Besuch des Unterrichts in der Regelschule ein, dass selbst in Zeiten eines inklusiven Schulsystems das regelverletzende Verhalten dort nicht mehr tragbar war und der Besuch einer spezialisierten Förderschule für den Unterstützungsbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung notwendig wurde. Unsere Schülerin und Schüler staunten nicht schlecht über die für sie ungewohnte Ansprache und Ausstrahlung von Daniel El Khatib, der mit einer ausführlichen Schilderung seiner eigenen Lebensgeschichte begann (...) Dabei schildert er seine eigenen Erfahrungen so persönlich und in einer für die Jugendlichen verständlichen Sprache, dass sie ihm konzentriert und fasziniert einen ganzen Vormittag folgen – eigentlich bei unseren Förderschülern undenkbar… Der Kerngedanken des Workshops wird auch von den jüngeren Schülerinnen und Schülern gut verstanden und bietet einen großen Mehrwert. Es kommt auf Empathie und eine passende Ausdrucksweise an, damit die Botschaften sich verankern können. So war die Sprache der 5. Klassen deutlich anders als die der Oberstufen. Aber hier wie dort gilt, dass Empathie ein sehr entscheidender Wert ist, der Brücken zu den jungen Menschen bauen kann. Brücken, die für die jungen Menschen neue Wege aufzeigen, die mit Vertrauen und Akzeptanz in die eigene Person neue Perspektiven vermitteln können. Für uns, als Schulträger Sozialwerk Wesermarsch und mich als Schulleiter ist es von großer Bedeutung, dass Daniel bei dem Konzept seiner Workshops nicht nur auf die momentane Wirkung, sondern auch auf Nachhaltigkeit setzt. Peter Steffens, Schulleitung
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CSW CLOPPENBURG
CLOPPENBURG
Daniel begeistert die Schülerinnen und Schüler mit seiner durchweg positiven Ausstrahlung, wertschätzenden Art und bewegenden Biographie. Daniel schafft es durch Themen wie eigene Stärke erleben, Selbstbewusstsein und der respektvolle Umgang miteinander die jungen Menschen emotional und nachhaltig zu erreichen. Zu Gast war Daniel an einer allgemeinbildenden Schule für den gesamten Jahrgang 8 bis 10. Unsere erste gemeinsame Veranstaltungsreihe „CHANGE HISTORY“ war ein voller Erfolg. Daraufhin folgten weitere Planungsgespräche wie auch Workshops an einer berufsbildenden Schule. Seitdem ist Daniel fester Bestandteil unserer präventiven Arbeit und als Coach nicht wegzudenken. Wir danken dir für deine wertvolle Arbeit! Valeria Haupt, CSW-Mitarbeiterin im Präventionsprogramm „Respekt Coaches“ Cloppenburg
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OBERSCHULE HABENHAUSEN
BREMEN
Sich trauen, sich zu öffnen, sich wohlzufühlen und gesehen zu werden – das hat Daniel an unserer Schule mit unseren SuS geschafft. Mit seiner sehr wertschätzenden, authentischen und zugleich unterhaltsamen Art erreichte er die Jugendlichen und machte ihnen Mut, ihren eigenen Lebensweg zu gehen – egal, wie herausfordernd dieser auch erscheinen mag. Wir bedanken uns herzlich für die hervorragende und pädagogisch äußerst wertvolle Arbeit! Ibrahim Ekim, erweiterte Schulleitung
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OBERSCHULE GEESTEMÜNDE
BREMERHAVEN
Seit 5 Jahren gibt es an der Oberschule Geestemünde im 8. Schuljahrgang ein Projekt zur Gewaltprävention, das sich bislang jedoch ausschließlich an die Mädchen richtete. Mit dem Workshop von Daniel El Khatib ist das Projekt seit diesem Schuljahr um ein passendes Angebot für die Jungen erweitert worden. „Always believe in yourself“ („Glaube an dich selbst“) – das ist die zentrale Botschaft von Daniel El Khatib an die insgesamt 30 Schüler des 8. Jahrgangs der Oberschule Geestemünde. Der „CHANGE HISTORY WORKSHOP” beginnt mit einer Erzählung des Jugendcoaches. In der Sprache der Jugendlichen gelingt es ihm im Handumdrehen die Schüler in seinen Bann zu ziehen. Ausgehend von seiner eigenen Lebensgeschichte vermittelt er den Jugendlichen auf glaubhafte Art und Weise, dass sie mit einer gefestigten Selbstakzeptanz und einem gestärkten Selbstvertrauen ihre Ziele erreichen können. Eine lebensbedrohliche Erkrankung, die Trennung seiner Eltern, Mobbingopfer an seiner neuen Schule – der Glaube an sich selbst trägt dazu bei, die ständigen Rückschläge zu überwinden und letztlich seine Ziele zu erreichen. In Kleingruppen setzen sich die Schüler mit Begriffen wie Selbstbewusstsein, Selbstwert, Stärke, Mut und Überzeugung auseinander. Sie erfahren auch, dass der Glaube an seine eigene Stärke nicht dazu führen darf, selbst vom Opfer zum Täter zu werden, so wie es dem Jugendcoach selbst widerfahren ist. Aus diesem Grund erfolgt auch eine ausführliche Auseinandersetzung mit Werten wie Respekt, Toleranz und Vertrauen. In weiteren Übungen formulieren die Jugendlichen ihre Ziele, Vorhaben und Stärken. Sie zeigen sich dabei erstaunlich offen – eine Erfahrung die im herkömmlichen Unterricht kaum gemacht wird. Über sein Instagram-Account ist Herr El Khatib auch nach der Veranstaltung für die Schüler erreichbar, alle Fragen werden wenn irgendmöglich beantwortet. Zahlreiche Schüler machen davon Gebrauch. Auch dies zeigt, dass es dem Jugendcoach gelungen ist, das Vertrauen der Schüler zu gewinnen. Gleichzeitig stellen die entwickelten Kompetenzen ein Rüstzeug im Umgang mit bzw. der Erfahrung von Gewalt, wie beispielsweise Mobbing, dar. Daniel ist bei unseren Schülern auf großen Anklang gestoßen, noch Tage später sprechen sie mit Begeisterung von seinem Workshop. Ein großes Dankeschön an Daniel für sein beispielloses Engagement. Wir hoffen, dass wir auch in den nächsten Schuljahren auf ihn zählen können. Hans-Jürgen Campe, Jahrgangsleitung 7/8
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